Huawei P20 Pro Das Erste Smartphone Mit Dreifachkamera Im Test

Eine rückseitige Dual-Kamera ist fast schon zum Standard auf dem Smartphone-Markt geworden. Huawei brachte in seinem Flaggschiff-Modell P20 Pro ganze drei Kamera-Objektive in Einklang. Die Redaktion von inside handy bewertet im Test des Huawei P20 Pro die Kamera als hervorragend. Mehr Objektive, die durch Software miteinander kombiniert aufnehmen, können also die Bildqualität und Möglichkeiten erweitern. Genau dieses Phänomen greift das US-Start-Up-Unternehmen auf und steckt sich ein hohes Ziel. Es will die zukünftige Kamera-Technologie revolutionieren. Deshalb entwickelte der Markt-Einsteiger erstmals die L16. Das erste Produkt des Unternehmens ist eine Kamera mit, wie der Name schon vermuten lässt, 16 Bildsensoren. Die Washington Post greift nun eine neue Konzept-Studie des Herstellers auf, bei der es um ein Smartphone mit neun Objektiven geht.

Konzept-Smartphone mit neun Kameras

Die neun Sensoren sollen Fotos in einer Größe von bis zu 64 Megapixeln aufnehmen können. Jedes der Objektive soll eine eigene Brennweite besitzen und das schlussendliche Bild wird per Software-Algorithmus zusammengerechnet. Damit soll sich vor allem der Tiefeneffekt der Aufnahmen verbessern. Auch bei schlechten Lichtverhältnisse sollen gute Aufnahmen entstehen. Was bisher scheinbar noch ein Konzept zu sein scheint, könnte jedoch schon beim Samsung Galaxy S10 zum Einsatz kommen. Um das neue Flaggschiff brodeln die Gerüchte und es ist von ein, zwei oder gar fünf Kameras die Rede.

L16: Die erste Kamera mit 16 Objektiven

Vom Design erinnert die L16 an ein Smartphone oder eine kompakte Digitalkamera. Doch die Front schmücken 16 Objektive in unterschiedlichen Größen, die etwas wahllos platziert wirken. Oben rechts am Gehäuse befindet sich der Auslöser. Das Gehäuse selbst ist robust und laut einer IP52-Zertifizierung vor Staub und Spitzwasser geschützt.

Light, L16, KameraBildquelle: Light

Zehn Aufnahmen mit 16 Augen sollen für das perfekte Bild sorgen

Ein Knopfdruck führt zur Aufnahme von zehn Bildern mit allen Kameramodulen. Aus diesen zehn Bildern, die sich teilweise im Blickfeld überschneiden, errechnet die Software dann das finale Foto. Die Bildauflösung soll bei bis zu 52 Megapixeln liegen. Die Objektive besitzen drei unterschiedliche Brennweiten von 28, 70 und 150 Millimetern. Die Besonderheit dieser Bilder ist, dass zum einen der Fokus des Bildes im Nachhinein verändert werden kann und zum anderen die L16 mehr Tiefen-Informationen erfasst. Während bei der HDR-Technik drei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungsstufen nacheinander aufgenommen werden, nimmt die L16 Kamera diese drei Fotos gleichzeitig auf. Dadurch werden Bewegungen nicht unscharf dargestellt.

Die Zusammensetzung der zehn Aufnahmen erfolgt bisher jedoch nicht in der Kamera selbst, sondern extern auf dem Rechner mit einer vom Hersteller bereitgestellten Software. Eine vereinfachte Version des Bildes soll jedoch zum Teilen in den sozialen Netzwerken direkt von der L16 verfügbar sein. Die zahlreichen Aufnahmen und deren Zusammenführung sorgen dafür, dass ein Bild bis zu 170 MB groß ist. Der interne Speicher der Kamera beläuft sich auf 256 GB und als Betriebssystem werkelt eine ältere Android-Version in der handlichen Kamera. Die Akkukapazität beträgt 4.120 mAh. Für rund 2.050 Euro ist die Kamera allerdings nicht gerade ein Schnäppchen. Laut der Hersteller-Webseite wird sie innerhalb von ein bis zwei Wochen ausgeliefert.

Source :>https://www.inside-handy.de/news/48509-light-kamera-smartphone-konzept-9-objektive<

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