Android P: Zeitplan Für Veröffentlichung

Die zweite Beta von Android P ist gestartet! Zu den neuen Features gehören die Gestensteuerung, App-Aktionen und künstliche Intelligenz.

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Android P: neue Funktionen © Google

Knapp vier Wochen nach Veröffentlichung der ersten Beta-Version von Android P pünktlich zur eigenen Entwicklerkonferenz Google I/O steht mit Android P Beta 2 die nächste Preview-Version zum Download bereit. Die Beta 2 enthält jetzt die finalen APIs (Schnittstellen API Level 28) und das offizielle SDK. App-Entwickler können jetzt mit den Android P-Features arbeiten und die neuen Schnittstellen nutzen.

Auch Sie können die neuen Android P-Funktionen bereits ausprobieren - aber denken Sie daran, dass die Beta noch Bugs enthalten kann, und bestimmte Funktionen nicht 100-prozentig funktionieren. Zu den mit dem Beta-Programm kompatiblen Geräten gehören nicht nur die eigenen Smartphones Pixel, Pixel XL sowie Pixel 2 und Pixel 2 XL , sondern auch das Sony Xperia XZ2 , Xiaomi Mi Mix 2S, Nokia 7 Plus , Oppo R15 Pro, Vivo X21, Essential PH-1 und das OnePlus 6.

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Um am Beta-Programm teilzunehmen, registrieren Sie Ihr Gerät unter google.com/android/beta . Die Android P-Beta kommt anschließend via Over-The-Air auf Ihr Smartphone - einfacher geht es nicht! Das Beta-Programm läuft solange, bis die finale Version in  Q3 - vermutlich August - ausgerollt wird.

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Android P Zeitplan © Google

Android 9 ist bestätgt

Im offiziellen Android-Blog zur Android P Beta 2 spricht Google zwar nicht über die Versionsnummer. Doch nach dem Update auf die zweite Beta zeigt unser Google Pixel unter "System" den aktuellen Stand "Android-Version: 9" an. Android P läuft also offiziell unter der Versionsnummer 9. Jetzt fehlt nur noch die Auflösung für welche Süßigkeit das "P" steht.

Android P: Diese neuen Features gibt es

Display-Notch: Die kommende Android-Version unterstützt nativ eine Display-Notch, wie man sie unter anderem vom iPhone X kennt. Entwickler können durch die Unterstützung ganz einfach die Position und Form des Ausschnitts anpassen, in dem keine Inhalte angezeigt werden sollen. Erst Ende Februar wurden auf dem Mobile World Congress in Barcelona einige Android-Smartphones mit dieser Notch vorgestellt - der Trend geht also eindeutig zu diesem Design-Element.

Gestensteuerung: Die in Android P integrierte Gestennavigation müssen Sie in der Beta in den Einstellungen unter "System > Bewegungen > Swipe up on Home Button" einschalten. Ist sie aktiviert, verschwindet der "letzte Apps"-Button, "Zurück" bleibt. Wischen Sie vom Home-Button  nach oben, können sie horizontal durch die aktiven Apps wischen. Ein weiterer Wisch nach oben öffnet das App-Menü. Wischen eine App nach oben, verschwindet sie, beim Wisch nach unten öffnen Sie die App.

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Android P Gestensteuerung © Google

App-Aktionen: Mit dem Feature "App Actions" studiert Android P Ihr Nutzungsverhalten, um vorherzusehen, welche Anwendung oder Aktion Sie als nächstes starten oder durchführen wollen. Schließen Sie beispielsweise Kopfhörer an Ihr Smartphone an, öffnet Android P automatisch Ihre bevorzugte Spotify-Playlist. Solche Aktionen erscheinen überall in Android an Stellen wie dem Launcher, der Smart Text Selection, im Play Store, in der App der Google-Suche und bei Google Assistant.

Android P App Actions blenden passende Aktionen ein, wenn Sie beispielsweise Kopfhörer anschließen. >Vergrößern

Android P App Actions blenden passende Aktionen ein, wenn Sie beispielsweise Kopfhörer anschließen. © Google

Eine andere Verbesserung sind

Slices: Wenn Sie in der Google-Suche nach „Lyft“ suchen, sehen Sie ein interaktives Kärtchen, das die Kosten und Dauer einer Fahrt zur Arbeit anzeigt. Die Funktion ist außerdem interaktiv, so dass Sie schnell eine Fahrt buchen können

Smart Text Selection: Dieses Feature versteht den Inhalt eines gewählten Textes und schlägt anhand dessen relevante Aktionen vor. In Android P funktioniert Smart Text Selection jetzt auch in der Übersicht.

Adaptiver Akku: Google setzt in Android P auf künstliche Intelligenz. Unter anderem soll sie mit der Funktion "Adaptive Battery" helfen, die Akkulaufzeit zu verlängern. Das Feature begrenzt den Stromverbrauch von Anwendungen, die Sie länger nicht mehr genutzt haben, sodass die Akkuleistung nur für die Anwendungen genutzt wird, die Sie am meisten verwenden. Maschinelles Lernen kommt auch bei der Funktion "Automatische Helligkeit" zum Einsatz. Mit ihr lernt Ihr smartphone, welche Helligkeits-Einstellungen Sie in bestimmten Umgebungen bevorzugen und passt sie automatisch an.

Dashboard: Ein neues Dashboard zeigt Ihnen an, wie oft Sie Ihr Smartphone entsperren, wie viele Benachrichtigungen Sie erhalten und die Nutzungsdauer jeder einzelnen App. Über einen App-Timer können Sie eine Zeitbeschränkung für Anwendungen einstellen, der Ihnen ein Signal gibt, sobald Sie sich dem Limit nähern und blockiert diese dann temporär.

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Android P Dashboard © Google

Bitte nicht stören: Der neue Nicht-Stören-Modus wird unter anderem aktiviert, wenn Sie Ihr Handy auf das Display legen, um nicht gestört zu werden. Und beim Gute-Nacht-Modus schaltet das Handy automatisch das Nachtlicht ein, um Ihre Augen zu schonen, dimmt das Display zur gewählten Bettzeit und stellt den Nicht-Stören-Modus ein.

Verbessertes Messaging: Android P unterstützt jetzt Bilder in den Notifications. Bekommen Sie also ein Foto geschickt, wird dieses direkt im Benachrichtigungsmenü angezeigt. Außerdem werden in Android P Texte, die Sie im Benachrichtigungsmenü über den Button "Antworten" auf eine Nachricht geschrieben haben, als Entwurf gespeichert, wenn der Nutzer die Benachrichtigung versehentlich schließt. Aktuell verschwindet die geschriebene Antwort nämlich und muss neu getippt werden.

Multi-Kamera-Support: Bislang unterstützt Android nativ keine Multi-Kameras - das ändert sich mit Android P. Entwickler können dann vereinfacht Funktionen wie nahtlosen Zoom oder Bokeh implementieren. Darüber hinaus gibt es weitere Verbesserung bei der Kamera. Unter anderem werden Verzögerungen beim Aufnahmestart reduziert. Zudem unterstützt Android P externe USB-Kameras.

Android P: Die neuen Funktionen im Detail

1. Der erste Start

Android P kommt ebenfalls mit dem altbekannten Pixel Launcher, hat aber einige kleinere Optimierungen erhalten. >Vergrößern

Android P kommt ebenfalls mit dem altbekannten Pixel Launcher, hat aber einige kleinere Optimierungen erhalten.

Der erste Start erfolgt mit der von Android gewohnten Installationsroutine. Darüber richten Sie nicht nur das WLAN ein, sondern entscheiden auch, ob Sie das Gerät über ein Backup aus der Cloud konfigurieren oder als neues Gerät starten.

Die Oberfläche erinnert auf den ersten Blick sehr stark an Android 8 mit dem Pixel Launcher. Auf den ersten Blick sind – zumindest im jetzigen Stadium der Entwicklungen – noch keine Anpassungen an der Oberfläche zu erkennen. Dies ändert sich jedoch, wenn Sie die Schnelleinstellungen aufrufen. Das Design wirkt an dieser Stelle frischer im direkten Vergleich zu Android 8 mit seinem grauen Hintergrund und den schwarzen Symbolen. Android P bietet hier mit weißem Hintergrund und blauen Symbolen eine deutlich lebendigere Oberfläche.

2. Umgang mit Nachrichten

Unter Android P können Sie direkt aus der Ansicht einer Nachricht heraus eine Antwort schreiben. >Vergrößern

Unter Android P können Sie direkt aus der Ansicht einer Nachricht heraus eine Antwort schreiben.

Bereits in Android 8 hat Google die Steuerung von Nachrichten optimiert. Mit Android P bekommen Sie zusätzlich eine verbesserte Darstellung der Nachrichten: In der Schnellansicht sehen Sie alle neu ankommenden Nachrichten – Mail, SMS, Messenger – übersichtlich dargestellt und können direkt darauf antworten. Haben Sie keine Zeit für eine lange Antwort, stehen Ihnen vorformulierte Kurzantworten zur Auswahl.

Darüber hinaus hat Google auch die Nachrichtensteuerung noch ein wenig verbessert: Wenn Sie eine Nachricht lange anklicken, können Sie entscheiden, ob die Nachrichten zukünftig weiterhin angezeigt werden sollen oder nicht mehr.

Siehe auch: Neue Technik von der Google I/O

3. Übergänge und Dialoge

Sie können Apps wie gewohnt im Hoch- oder im Querformat anzeigen lasssen. >Vergrößern

Sie können Apps wie gewohnt im Hoch- oder im Querformat anzeigen lasssen.

Eine weitere Neuerung ist der Übergang zwischen zwei Fenstern. An dieser Stelle arbeitet Android P mit mehreren unterschiedlichen Effekten. Wenn Sie sich beispielsweise in den Einstellungen befinden und aus dem Hauptmenü einen der Unterpunkte aufrufen, wird das Fenster mit einer Animation nach oben ausgeblendet. Die einzige Ausnahme stellt die „Hilfe“ dar – bei dieser wird das Fenster von links eingeblendet.

Abhängig von der Applikation kommt auch der Landscapemodus gerne zum Einsatz. Sobald die Rotationsfunktion aktiviert ist, wird der Bildschirm an die Position des Smartphones angepasst. Sollten Sie anschließend allerdings das Smartphone nur leicht drehen, kann sich auch die Ansicht wieder verändern. Damit dies nicht ständig versehentlich passiert, lässt sich unter Android P der aktuelle Darstellungsmodus einfrieren. Wollen Sie die Position anschließend wechseln, können Sie dies über die neu hinzugekommene Schaltfläche in der Navigationsleiste tun.

Eine weitere hilfreiche Funktion, die viele Nutzer sicherlich schon lange vermisst haben, ist eine vernünftige Lautstärkesteuerung des Klingeltons, der Systemlautstärke beziehungsweise des angeschlossenen Bluetooth-Geräts über die Laut-/Leise-Taste. In der Regel wurde immer der Ton leiser gestellt, den man gerade nicht verändern wollte. Dies ist in Android P deutlich komfortabler geregelt: Nachdem Sie den Lautstärkeschalter gedrückt haben, erscheinen auf dem Bildschirm zwei Controls, mit denen Sie zum einen die Lautstärke des Klingeltons und zum anderen des aktiven Bluetooth-Gerätes regeln können.

Falls das Phone per Bluetooth mit mehreren Geräten verbunden ist, können Sie über einen Schalter zwischen den verschiedenen Quellen hin- und herwechseln. Dies geht deutlich schneller als die bisherige Lösung über das Bluetoothoder das Schnellstartmenü.

4. Erweiterter Ausschalter

Nach dem Drücken des Ausschalters finden Sie zusätzlich die Lockdown-Option. >Vergrößern

Nach dem Drücken des Ausschalters finden Sie zusätzlich die Lockdown-Option.

In vielen Custom-ROMs ist es heute möglich, den Ausschalter um weitere Funktionen zu ergänzen. Im Android-Standard waren dies bis jetzt lediglich das Herunterfahren sowie der Neustart. In Android P sind zwei weitere Optionen hinzugekommen: In der Standardkonfiguration können Sie darüber einen Screenshot machen. Zusätzlich lässt sich über „Einstellungen –> Gerätesicherheit –> Einstellungen für den Sperrbildschirm“ die Funktion „Show lockdown option“ aktivieren.

Anschließend sehen Sie über das Menü des Ausschalters die zusätzliche Schaltfläche „Sperren“. Aktivieren Sie diese, kann das Smartphone nicht mehr über Ihre Stimme oder den Fingerabdruck entsperrt werden, sondern nur noch mit der hinterlegten PIN, dem Passwort oder dem Sperrmuster.

5. Verbesserte Screenshot-Bearbeitung

Android P stellt für die Bearbeitung von Screenshots ein einfaches Tool zur Verfügung. >Vergrößern

Android P stellt für die Bearbeitung von Screenshots ein einfaches Tool zur Verfügung.

Google hat nicht nur das Anfertigen von Screenshots vereinfacht, sondern auch deren Bearbeitung. Was heute in Messengern wie Whatsapp bereits zum guten Standard gehört, bringt Android ab Version P von Haus aus mit.

Nachdem Sie einen Screenshot gemacht haben, wird die Vorschau über die Benachrichtigungen angezeigt. In der Vorschau steht Ihnen auch eine Bearbeiten-Funktion zur Verfügung. Mit dieser können Sie das Bild an den Seiten kürzen und mit Farben sowie Symbolen bearbeiten.

6. Akkufunktionen

Sie können in den Einstellungen flexibel festlegen, wann der Energiesparmodus aktiviert wird. >Vergrößern

Sie können in den Einstellungen flexibel festlegen, wann der Energiesparmodus aktiviert wird.

Natürlich hat Google auch in dieser Version wieder angekündigt, die Akkulaufzeit im Vergleich zu Android O zu verbessern. Dies soll durch eine Optimierung von Doze passieren, dem System zur Steuerung von Hintergrundaktivitäten. Man darf gespannt bleiben, ob die Veränderungen direkt beim ersten Mal zu positiven Effekten führen oder wieder, wie bei Android O, erst einmal eine verkürzte Laufzeit mit sich bringen werden.

Eine weitere Neuerung, die Android P in den Standard überführt hat, ist die Batterieanzeige auf dem Sperrbildschirm mit „Always-on-Anzeige“. Sie sehen mit der neuen Version direkt, wie hoch die Akkuladung Ihres Smartphones noch ist. Diese Funktion mussten die Hersteller bis jetzt individuell implementieren, was in der Regel auch passiert ist.

Geändert wurden auch zwei Eigenschaften des Stromsparmodus: Wenn Sie diesen in Android O aktiviert hatten, wurde die Statusleiste in rote Farbe getaucht und sah optisch nicht mehr wirklich ansprechend aus. Dies wurde ersatzlos gestrichen. Darüber hinaus lässt sich das Aktivieren des Stromsparmodus in Android P flexibler steuern. Sie können den prozentualen Wert, ab dem der Modus starten soll, jetzt mithilfe eines Schiebereglers von 5 bis 70 Prozent wählen.

Tipp: Geheime Befehle für Android im Überblick

7. Unterstützung von Display Notch

Android P lässt über die Entwickleroptionen eine Simulation des Notch- Effekts einschalten. >Vergrößern

Android P lässt über die Entwickleroptionen eine Simulation des Notch- Effekts einschalten.

Das sogenannte „Display Notch“, also der kleine Bereich am oberen Rand des Displays, der Kameras und Sensoren beinhaltet, stand erstmals beim iPhone X im Vordergrund. Die Bauweise ermöglich es, die Randbereiche des Bildschirms noch besser zu nutzen: Die Komponenten lassen sich im Notch gut unterbringen. Der Bereich links und rechts davon steht für Informationen aus der Statusleiste zur Verfügung, also etwa der Uhr, den Benachrichtigungssymbolen oder den Icons für WLAN und die Mobilfunkverbindung. Die ersten Hersteller aus dem Android-Umfeld haben bereits entsprechende Displays angekündigt, etwa das LG G7 oder das Oneplus 6.

Android P unterstützt Display Notch nun nativ, die Hersteller müssen die Unterstützung nicht mehr selbst implementieren. Anwender können sich bereits einen ersten Eindruck verschaffen, wie dies auf Ihrem Smartphone aussehen könnte. In den Entwickleroptionen finden Sie es unter „Zeichnung –> Simulate a display with a cutout“.

8. Google Maps Indoor

Google hat Wi-Fi RTT in Android P implementiert. Damit können Sie problemlos auch innerhalb von Gebäuden navigieren. >Vergrößern

Google hat Wi-Fi RTT in Android P implementiert. Damit können Sie problemlos auch innerhalb von Gebäuden navigieren.

Mit Android 9 wird Google Maps um eine weitere Funktion reicher: die Inhouse-Navigation. Dank Wi-Fi-RTT-Unterstützung werden Sie sich künftig auch nicht mehr in größeren Kaufhäusern, Outdoor-Centern oder auch Museen verlaufen. Wi-Fi RTT basiert auf dem 802.11mc-Protokoll und erlaubt App-Entwicklern die Positionsbestimmung innerhalb von Gebäuden.

Die Positionierung wird dabei anhand des Abstands zum nächsten Access Point vorgenommen. Sobald Ihrem Smartphone die Lage von mehr als drei WLAN-Zugangspunkten in einem Gebäude bekannt ist, kann eine genaue Ortung stattfinden. Es ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Kartenmaterial zur Verfügung steht.

9. Sichere DNS-Auflösung

Bei Android P sind auch weitere Sicherheitsfunktionen hinzugekommen. So soll das neue Betriebssystem den kompletten DNS-Datenverkehr verschlüsselt senden und empfangen. DNS ist ein wichtiges Protokoll bei der Auflösung einer Webadresse in eine IP-Adresse. In der aktuellen Android- 9-Version verwendet Google für diese Aufgabe das Protokoll DNS over TLS . Mit dieser Verschlüsselung haben Angreifer keine Möglichkeit mehr, diese Informationen zu belauschen oder den Datenverkehr auf sich umzulenken, indem sie eine falsche Auflösung der IP-Adresse vornehmen.

Die entsprechende Funktion soll mit dem nächs-ten Update folgen, wird bis jetzt allerdings nur von wenigen Anbietern unterstützt. Eine Liste von Testservern finden Sie online auf der Website von DNS Privacy . Tragen Sie diesen im Feld „Private DNS Host Provider“ ein.

10. Weitere Funktionen

In Android P können Sie das Verhalten im „Nicht stören“-Modus deutlich detaillierter regeln als unter den vorigen Versionen. >Vergrößern

In Android P können Sie das Verhalten im „Nicht stören“-Modus deutlich detaillierter regeln als unter den vorigen Versionen.

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe kleinerer Verbesserungen. Der „Nicht stören“-Modus ist komfortabler geworden. Sie können ihn jetzt nicht nur aktivieren, sondern auch das Verhalten genau definieren sowie automatische Regeln zur Aktivierung festlegen.

Wenn Sie viel mit der Hotspot-Funktion arbeiten, werden Sie sich über eine akkuschonende Neuerung freuen. Der Hotspot deaktiviert sich automatisch, wenn kein Gerät mehr verbunden ist. Diese Neuerung finden Sie unter „Einstellungen –> Netzwerk & Internet –> Hotspot und Tethering –> WLAN Hotspot“.

Neu hinzugekommen ist auch eine genauere Steuerung der Vibration beim Eingang von Anrufen und Nachrichten. Sie können diese nicht nur wie gewohnt aktivieren oder deaktivieren, sondern zusätzlich auch noch die Vibrationsstärke als niedrig (low), mittel (medium) oder hoch (high) festlegen.

11. Neues Osterei

Natürlich darf auch in dieser Android-Version das obligatorische Osterei (Easter Egg) nicht fehlen. Mit diesem gibt Google immer einen Ausblick auf den Namen der neuen Version – in diesem Fall mit einem grafisch aufgepeppten P.

Sie können das Osterei aufrufen, indem Sie in die Einstellungen gehen und das Menü „System –> Über das Telefon –> Android-Version“ aufrufen. Tippen Sie an dieser Stelle mehrfach auf die Versionsnummer. Anschließend erscheint in Vollbildansicht das P, das in seiner roten Farbe ein wenig an ein umgedrehtes beats-Logo erinnert. Wenn Sie den Bildschirm mit zwei Fingern größer oder kleiner ziehen, ändert sich die Größe des Logos und auch die Anzahl der umgebenden Kreise. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Farbmuster, die nacheinander angezeigt werden.

12. Angekündigte Gesten

Neben diesen bereits implementierten Funktionen gibt es eine Reihe von Gerüchten über weiter Funktionen, die mit Android P noch folgen sollen. Am konkretesten ist sicherlich die überarbeitete Gestensteuerung. An dieser Stelle hat Google selbst die Spekulationen befeuert. In einem Blogbeitrag über Android P war eine veränderte Navigationsleiste zu sehen, die nur noch die Zurück- sowie eine Multifunktions-Schaltfläche aufwies. Seitdem wird darüber spekuliert, ob Android in seiner kommenden Version auf ein Multitaskingmenü und eine Gestensteuerung ähnlich der des iPhone X setzen wird. Der verdächtige Screenshot wurde kurz nach der Veröffentlichung übrigens so angepasst, dass die Navigationsleiste jetzt nicht mehr zu sehen ist.

Fazit

Die Zahl der Neuerungen ist zu dem frühen Stadium von Android P schon recht beeindruckend. Vor allem im Bereich Sicherheit hat Google einiges implementiert. Aber auch technische Trends wie das Vollflächendisplay ohne oberen Rand ist beim neuen Android zu finden. Es bleibt spannend und interessant, welche weiteren Funktionen in die kommenden Betaversionen bis zum Final Release noch gepackt werden. Und natürlich: Für was steht wohl das P?

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