Android P: Vorschau Ist Da, Nexus Smartphones Gehen Leer Aus

Mit dem P20 Pro beansprucht Huawei den Spitzenplatz unter den Android-Handys des Frhjahrs 2018: Optischer Dreifach-Zoom, Hauptlinse mit 40 Megapixel-Sensor, 128 GB Speicher, LTE mit Gigabit-Speed, Fingerabdrucksensor mit Gestenerkennung, fast randloses Display mit Kamera-Notch: Alles, was gut und teuer ist, wurde eingebaut. Dabei ist die UVP mit 899 Euro vergleichsweise gnstig: Fr die Top-Modelle der Konkurrenz sind bei vergleichbarer Ausstattung ber 1000 Euro fllig - zumindest laut unverbindlicher Preisempfehlung. Die klare Ansage von Huawei mit diesem Preis: "Wir wollen in Europa Marktanteile gewinnen!" Aber kann das auch gelingen? Wir unterziehen das P20 Pro einem ausfhrlichen Test.

Der Homescreen des Smartphones
Der Homescreen des Smartphones

Gehuse, Verarbeitung, Robustheit

Huawei P20 Pro
Das Huawei P20 Pro wirkt auf den ersten Blick sehr schlicht: Glas vorne und hinten, dazwischen ein umlaufender Metallrahmen. Auf aufwndige Gimmicks wie gebogenes Frontglas wurde weitgehend verzichtet. Auch die Zahl der Schnittstellen und Bedienelemente wurde auf das Minimum reduziert. Und auch die Rckseite wirkt trotz Triple-Kamera angenehm leer, weil die Linsen und der Blitz wohlgeordnet am Rand sitzen.

Wem die genannte Schlichtheit zu langweilig ist, dem sei die Twilight-Variante des Huawei P20 Pro mit changierender Rckseite empfohlen. Deren Farbwechsel ist auf jeden Fall ein Hingucker!

Leider trbt das Display im ausgeschalteten Zustand etwas den hochwertigen Eindruck des Gerts: Je nach Einfall des Umgebungslichts erscheint dieses nmlich nicht schwarz, sondern dunkelgrn bis dunkelbraun. Die dann sichtbare Farbe - wir haben sie hier in einem Foto festgehalten - ist sehr hnlich wie die Farbe der Bildrhre uralter Fernseher. Schade, ein satteres Schwarz wrde einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen.

Zwischen Rckseitenglas und Metallrahmen konnten wir bei unserem Testgert einen minimalen Spalt erkennen. Beim Tragen in der Hosentasche mssen dort ein paar Stoff- oder Taschentuchfasern hineingelangt sein - die nun nicht mehr hinausgehen. Insgesamt ist das Gert aber sehr, sehr robust: Auch beim wenig pfleglichen Umgang (Tragen ohne Schutzhlle in Hosentaschen und in Ruckscken, in letzteren sogar zusammen mit Schlsseln etc.) sammelten sich nur wenige Gebrauchsspuren in Form von leichten Kratzern auf der Rckseite. Der Metallrahmen und das Display-Frontglas blieben trotz der schlechten Behandlung Kratzer-frei.

Wie auch bei der Konkurrenz scheint vor allem die Rckseite des Huawei P20 Pro Fingerabdrcke anzuziehen. Der Aufwand, um diese anschlieend wieder zu subern, liegt aber im normalen Bereich.

Die komplette R
Die komplette Rckseite des Smartphones

Bedienung, Tasten

Das Huawei P20 Pro liegt angenehm in der Hand. Es ist etwas leichter und kleiner als manche anderen "Plus"-Androiden, was definitiv von Vorteil ist. Das Gert lsst sich mit einer Mnnerhand gut bedienen. Die beiden Tasten rechts (Ein/Aus und Lautstrkewippen) sind mit dem Daumen gut zu unterscheiden, sodass man sie auch blind trifft. Tastendrcke werden sicher erkannt. Auf zustzliche Tasten fr eigene (in Deutschland bei der Konkurrenz eh noch unfertige) Assistentinnen wurde dankenswerterweise verzichtet.

Unter dem Display sitzt der Multifunktionsbutton mit integriertem Fingerabdrucksensor. Dieser funktioniert im Auslieferungszustand auch als Homebutton. Indem man im Men Einstellungen - System - Systemnavigation die Variante "Externe Navigationstaste" whlt, kann der Home-Button um eine Gestenerkennung erweitert werden: Kurzes Antippen lst die "Zurck"-Funktion aus, lngeres Drcken ruft den Homescreen auf, und horizontales Streichen (von links nach rechts oder umgekehrt) ruft die App-Liste auf. Schlielich kann der Google-Assistent gestartet werden, indem man von unten nach oben ber den Multifunktionsbutton wischt.

Es dauert zwar ein paar Tage, bis man sich an die genannten Gesten gewhnt hat. Im Gegenzug entfllt aber die Einblendung der virtuellen Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand, und man gewinnt entsprechend Display-Flche.

Powerbutton und Lautst
Powerbutton und Lautstrkewippe

Biometrik

Zum Entsperren des Gerts kann sowohl der Fingerabdrucksensor im Home-Button als auch die Gesichtserkennung genutzt werden. Beide funktionieren schnell - fast schon zu schnell. Das Huawei P20 Pro lsst sich so konfigurieren, dass es Bewegung automatisch erkennt und dann bereits die Gesichtserkennung startet. Man muss das Gert also nur aus der Tasche nehmen und vor das Gesicht halten und schon ist es offen. Einfacher geht es kaum!

Der Homebutton
Der Homebutton

Schnittstelle(n)

Wie bereits erwhnt, verfgt das Huawei P20 Pro nur ber eine kabelgebundene Schnittstelle, nmlich einen USB-Anschluss vom Typ C. Einen klassischen Kopfhreranschluss gibt es nicht mehr, stattdessen legt Huawei einen Adapter von USB-C auf Klinkenbuchse fr herkmmliche Headsets bei. Man kann also problemlos sein altes Headset weiterverwenden. Zudem liefert Huawei ein kabelgebundenes Headset mit USB-C-Stecker mit. Dieses kann direkt ohne den genannten Adapter verwendet werden. Dafr ist das Headset mit vielen alten Smartphones, Audioplayern oder Laptops inkompatibel. Selbst viele Smartphones, die bereits ber einen USB-C-Anschluss verfgen, untersttzen nicht unbedingt die Audio-Ausgabe ber USB-C, wenn sie noch ber eine herkmmliche Klinkenbuchse verfgen.

Der Kopfhreranschluss via USB-C drfte sich aber durchsetzen. Die USB-C-Schnittstelle ist einfach viel flexibler als der klassische Klinkenanschluss. Der Hauptnachteil des entfallenen Kopfhreranschlusses drfte daher darin liegen, dass man nicht mehr gleichzeitig Musik per Kopfhrer hren und das Gert aufladen kann. Bedenkt man insgesamt die vielen Mglichkeiten, die USB-C bietet, ist sowieso zu hoffen, dass es sich durchsetzt, Smartphones mit einem zweiten USB-C-Anschluss auszustatten: So knnte man gleichzeitig den Akku laden und Daten mit einem anderen Gert austauschen, oder auf einem Headset Musik hren, die man von einem USB-Stick abspielt, und dergleichen mehr.

Verbindet man das Huawei P20 Pro ber ein (nicht mitgeliefertes) USB-C-Kabel mit Typ-C-Stecker an beiden Enden mit einem Samsung Galaxy S9 Plus, dann wird letzteres automatisch zum Master und ldt das Huawei von seinem Akku aus auf. Die Laderichtung kann aber vom Mitteilungsmen beider Gerte aus umgekehrt werden: Whlen Sie dazu einfach den mit dem USB-Symbol gekennzeichneten Eintrag aus dem Mitteilungsmen aus, und ndern die Optionen entsprechend. Neben Strom knnen ber USB-C auch Daten zwischen den Gerten bertragen werden. Dabei gilt: Das Gert, das Strom empfngt, kann dem anderen Gert auch seine Daten zum Download bereitstellen, wenn der Nutzer die entsprechende Berechtigung zustzlich erteilt.

Lautsprecher und USB-C
Lautsprecher und USB-C

Starkes OLED-Display

Das OLED-Display des Huawei P20 Pro ist sehr gut: Krftige, stimmige Farben, nur geringe Blickwinkelabhngigkeit und hohe Auflsung. Dennoch: So mancher Konkurrent mit AMOLED-Display ist noch einen Tacken besser. Insbesondere verzichtet Huawei zugunsten eines geringeren Stromverbrauchs auf die allerhchste Auflsung. So kommt das P20 Pro auf 408 ppi - einige Spitzenmodelle der Konkurrenz liegen hingegen ber 500 ppi. Und auch die Blickwinkelstabilitt ist beim P20 Pro nicht ganz so perfekt wie bei AMOLEDs.

Man braucht freilich sehr, sehr gute Augen, um den Unterschied zwischen 400 und 500 ppi berhaupt wahrnehmen zu knnen. Und bis zu einem Blickwinkel von ca. 50 - und das ist die Hauptanwendung - ndert sich beim P20 Pro die Farbdarstellung und der Kontrast berhaupt nicht. Erst darber hinaus sinkt die Leuchtdichte leicht, die Farbdarstellung bleibt aber weiterhin stimmig und der Kontrast bleibt ebenfalls hoch. Alle drei genannten Eigenschaften knnen Sie unseren Blickwinkel-Testbildern entnehmen.

Bei sehr groen Betrachtungswinkeln ber 80 leidet aber nicht nur die Helligkeit des Displays, sondern es kommt bei diesen auch zu Farbvernderungen. Bei weiem Hintergrund und richtigem Winkel werden sogar alle Regenbogenfarben sichtbar. Vermutlich entstehen diese Farbverschiebungen durch denselben Effekt, der das Display, wie bereits erwhnt, im ausgeschalteten Zustand bei streifendem Streulichteinfall grnlich oder brunlich schimmern lsst. Freilich: Der normalen Nutzung entsprechen die genannten extremen Blickwinkel nicht. Bei blichen Betrachtungswinkeln sind die Farben schn und krftig.

Sicht auf das Display aus verschiedenen Winkeln
Sicht auf das Display aus verschiedenen Winkeln Am oberen Rand weist das Display eine kleine Aussparung (Notch) fr die Selfie-Kamera und ein Mikrofon auf. Diese strt kaum. Die Android-blichen Statusmeldungen werden rund um die Notch drapiert: Links der Name des Netzbetreibers und die Symbole zur Funkversorgung, rechts weitere Statussymbole wie Akkuladung, Uhrzeit oder deaktivierter Lautsprecher. Notch am oberen Displayrand
Notch am oberen Displayrand

Hell bei Sonnenschein, geringe Farbabweichungen

Mit einer Leuchtdichte von bis zu 598 cd/m ist das Display des Huawei P20 Pro hell genug, um auch im Sommer drauen abgelesen zu werden. Der Delta-E-Wert liegt mit 6,74 fr ein OLED-Display im guten, freilich nicht sehr guten Bereich. Besondere weitere Funktionen, beispielsweise ein Always-On-Display mit Anzeige von Uhrzeit und Indikatoren ber eingegangene Nachrichten, bietet das Display nicht.

Wasserdicht

Das P20 Pro ist - anders als seine kleinen Brder P20 und P20 Lite, von Huawei nach IP67 als wasserdicht zertifiziert. Es macht dem Gert also nichts aus, wenn es mal ein paar Spritzer abbekommt, oder es sogar in die Badewanne fllt. Dennoch: Drauf anlegen, dass wirklich kein Wasser eindringt, sollte man es nicht. Schlielich knnen sich durch den Gebrauch immer irgendwo kleine, kaum sichtbare Risse gebildet haben, durch die doch Wasser eindringt. Und um das P20 Pro wre es wirklich schade, wenn es dadurch kaputt geht. Wer das Gert mit zum Baden nehmen will, um Unterwasserfotos zu schieen, packt es besser in eine zustzliche Unterwasserhlle, die es fr wenig Geld im Fachhandel gibt.

Ist das Gert aber aus Versehen in eine Pftze oder gar ins Meer gefallen, sollte man die Wasserfestigkeit doch gezielt ausnutzen, um Dreck und Salzwasser abzusplen. Insbesondere den USB-Anschluss und die ffnungen fr Mikrofon und Lautsprecher am unteren Gerterand sollte man mit klarem Wasser aussplen. Danach kann man diese und den Rest des Gerts mit einem mglichst nicht fusselnden Tuch trocknen. Danach lsst man das P20 Pro am besten noch einige Zeit liegen, bis es richtig abgetrocknet ist, danach kann man es wieder verwenden. Insbesondere die nchste Aufladung sollte warten, bis die USB-Schnittstelle komplett abgetrocknet ist.

Sehr guter Lautsprecher

Der Hreindruck beim Abspielen von Musik mit dem P20 Pro ist erstaunlich gut: Man mchte gar nicht glauben, dass so viel Sound aus so einem kleinen Gert kommt. Und obwohl die Lautstrke deutlich ber das hinausgeht, was man normalerweise noch als "Zimmerlautstrke" bezeichnet, klirrt und knarrt da nichts.

Das Gert verfgt ber Stereo-Lautsprecher am unteren und oberen Ende des Gerts. Richtiger Stereo-Eindruck entsteht beim Musikhren also nur, wenn man das Gert horizontal hlt. Da man auch Filme auf dem Gert blicherweise im Querformat schaut, ist diese Wahl auch sinnvoll.

Die beiden Lautsprecher sind aber nicht gleichwertig: Der am unteren Ende des Gerts verfgt ber fnf groe Luftaustrittslcher rechts vom USB-C-Anschluss (auf der anderen Seite vom USB-C-Anschluss befinden sich zwar fnf vergleichbare Lcher, aber hinter denen sitzt ein Mikrofon, kein Lautsprecher), der am oberen Ende hingegen nur ber ein winziges Loch. Hlt man die Luftaustrittslcher mit einem Finger zu, sind gefhlt vier Fnftel vom Sound weg: 100 Prozent der Bsse, aber auch ein groer Teil der mittleren Tonlagen scheint ber den (bei aufrechter Handy-Haltung) unteren Lautsprecher wiedergegeben zu werden. Nur die hohen Tne werden symmetrisch von beiden Seiten abgestrahlt. Da fr den Stereo-Eindruck aber vor allem die hohen Tonlagen wichtig sind, beeintrchtigt diese asymmetrische Aufteilung den Klangeindruck nicht so stark.

Auch beim Telefonieren leistet sich das Huawei P20 Pro keine Schwchen: Man versteht den Gesprchspartner sehr gut, und auch dieser versteht einen sehr klar und deutlich.

LTE mit bis zu 1,2 GBit/s

LTE wird vom P20 Pro mit bis zu 1,2 GBit/s untersttzt. Beim Test in verschiedenen Netzen leistete sich das P20 Pro beim LTE-Empfang keine Schwchen. Die genannte Spitzengeschwindigkeit wird aber (noch) in keinem der hierzulande verfgbaren Netze erreicht.

Dual-SIM

Wie inzwischen bei einem Groteil der Android-Handys blich, bietet auch das P20 Pro Untersttzung fr zwei SIM-Karten (Dual-SIM). Anders als bei vielen anderen Smartphones kann sich das P20 Pro aber mit beiden SIM-Karten gleichzeitig ins LTE-Netz einbuchen und somit auch VoLTE mit beiden Karten nutzen. Selbstverstndlich knnen auch beide SIMs in 3G- und 2G-Netze eingebucht werden, wenn vor Ort keine 4G-Netzversorgung verfgbar ist. Beide SIM-Karten knnen dabei auch in unterschiedlichen Netztechnologien eingebucht sein. Jedoch kann immer nur eine SIM-Karte fr Datenverbindungen genutzt werden. Die Daten-SIM lsst sich jedoch auch ohne Neustart des Handys zgig ber das Einstellungsmen wechseln.

Doch Vorsicht: Neben der Dual-SIM-Version wird auch eine Single-SIM-Variante des Huawei P20 Pro zum gleichen Preis angeboten. Leider tendieren die Netzbetreiber in Deutschland immer noch dazu, bei Vertragsbundles nur die jeweilige Single-SIM-Version des Gerts beizulegen. Dabei hat die Dual-SIM-Version keine Nachteile fr den Nutzer: Ist nur eine SIM-Karte eingelegt, verbraucht sie genauso viel Strom wie die Single-SIM-Variante. Ist man aber zum Beispiel im auereuropischen Ausland unterwegs, ist es mit einem Dual-SIM-Gert viel einfacher, die teils heftigen Preise fr Datenroaming zu umgehen, indem man sich vor Ort eine zweite SIM-Karte erwirbt und diese fr Datenverbindungen nutzt. Wer das P20 Pro ohne Subvention im Fachhandel kauft, sollte daher unbedingt darauf bestehen, die Dual-SIM-Version zu erhalten.

Eine von zwei m
Eine von zwei mglichen SIM-Karten

Nicht ganz so starker Prozessor

Das Huawei P20 Pro wird von einem Kirin-970-Prozessor angetrieben, eine Eigenentwicklung der Huawei-Tochter HiSilicon. Er enthlt vier groe, schnelle ARM-Kerne vom Typ Cortex-A73, die mit bis zu 2,4 GHz takten, sowie vier kleine, effiziente ARM-Kerne vom Typ Cortex-A53 mit bis zu 1,8 GHz. Als big.LITTLE-Verbund knnen die Aufgaben, die die CPU verarbeitet, frei zwischen den schnellen und den effizienten Kernen hin- und hergeschoben werden.

Die Konkurrenz ist jedoch hier etwas weiter: Samsungs Chip Exynos 9810 verwendet beispielsweise vier Kerne vom Typ Mongoose M3, die im Durchschnitt pro Takt etwas mehr Befehle verarbeiten knnen als die Standard-Cortex-A73, und zudem hher takten: Regulr bis 2,7 GHz, Turbo bis 2,9 GHz. Fr die "kleinen" vier Kerne verwendet der Exynos 9810 zwar wieder ein Standard-Chip-Design von ARM, nmlich Cortex-A55, das aber modernder und leistungsfhiger ist als Cortex-A53.

Beim Benchmark nicht an der Spitze

Die vergleichsweise geringe Prozessorleistung des Kirin 970 macht sich in Benchmark-Ergebnissen bemerkbar: knapp 29 900 Punkte im 3DMark, 1900 bzw. 6778 Punkte (Singlecore / Multicore) beim Geekbench und 87 Punkte im teltarif.de-eigenen Browsertest, bei dem wir die Performance beim Laden von Webseiten messen. Fr jeden einzelnen dieser Benchmarks, mit Ausnahme des Geekbench Multicore, gibt es Gerte, die doppelt so hohe Punktzahlen erzielen. So erreichen alle Gerte der aktuellen iPhone-Serie (iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X) ber 60 000 Punkte im 3DMark und ber 4000 Punkte im Singlecore-Test des Geekbench.

Wer jetzt frchtet, dass Apple dank iOS mglicherweise beim Benchmarking einen unfairen Vorteil gegenber Android hat: Samsung Galaxy S9 und S9+ erreichen beim Geekbench Singlecore mit 3743 bzw. 3766 Punkten ebenfalls fast den doppelten Wert des P20 Pro. Und beim teltarif.de-Browsertest konnte sich jngst das LG G7 mit 173 Punkten mit Abstand an die Spitze schieben. Bei letzterem drften neben einem schnellen, aber leider stromhungrigen Prozessor auch Software-Verbesserungen am Browser das sehr gute Ergebnis ermglicht haben.

Ausreichende Performance in der Praxis

Benchmarking ist freilich nicht alles: Fr den Eindruck der Leistung eines Smartphones kommt es mehr auf die Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander an als auf Benchmark-Spitzenwerte in Einzeldisziplinen. Denn was nutzt der schnellste Prozessor, wenn er immer wieder eine "Gedenksekunde" beim Warten auf Daten oder beim Warten auf den Grafiktreiber einlegen muss? Als ein Beispiel, dass Benchmark-Spitzenwerte nicht unbedingt Spitzen-Leistung bedeuten, kann die bereits erwhnte aktuelle iPhone-Serie dienen: Diese erzielt beim teltarif.de-Browsertest - trotz deutlich hherer Prozessorleistung - in etwa nur dasselbe Ergebnis wie das Huawei P20 Pro.

Die Abstimmung der Leistung der Komponenten untereinander scheint Huawei beim P20 Pro gut hinbekommen zu haben: Es lsst sich flssig bedienen. Auf Eingaben reagiert es schnell, alle Animationen sind flssig und ohne Verzgerung.

Viel Speicher

Dank des groen Hauptspeichers von 6 GB kann eine groe Zahl von Apps aktiv sein. Das System tendiert allerdings dazu, ungenutzte Apps frhzeitiger zu suspendieren (und somit den benutzten Hauptspeicher wieder freizugeben) als Smartphones der Konkurrenten. Nach einiger Zeit verschwinden unbenutzte Apps sogar ganz aus der Liste der geffneten Apps, whrend andere Androiden hier teils dutzende Apps anzeigen, inklusive den vor Wochen benutzten. Immerhin beendet Huawei beim P20 Pro laufende Apps nicht mehr ganz so radikal, wie es bei frheren Huawei-Gerten der Fall war.

Die kleinste verfgbare Version des Huawei P20 Pro verfgt bereits ber 128 GB Flash-Speicher. Das ist mehr als bei der Konkurrenz, die ihren Oberklasse-Gerten in der kleinsten Version meist nur 64 GB mitgibt. Leider ist aber 128 GB zugleich auch die grte Speicherausstattung des P20 Pro: Weder sind Versionen mit mehr Speicher im Handel (mal abgesehen von der sehr teuren Luxus-Variante des P20 Pro, die als Mate RS vertrieben wird), noch lsst sich der Hauptspeicher per Micro-SD-Karte erweitern. Wer also sehr viele Medien speichern oder unzhlige Apps laden will, greift womglich besser zu einem anderen Gert. Freilich: Fr die meisten Anwender drften 128 GB ausreichen.

Akku mit langem Atem

Der 4000-mAh-Akku des Huawei P20 Pro hielt im teltarif.de-Akku-Test, bei dem Browser-Nutzung und Videoschauen simuliert werden, lange durch: Erst nach 9 Stunden und 48 Minuten schaltete sich das Gert zwangsweise ab. Hier wirkt sich der in Benchmark langsame Prozessor positiv aus: Das Samsung Galaxy S9+ war schon drei Stunden frher am Ende seiner Krfte, und den iPhones ging sogar noch frher die Puste aus.

In der Tat wundert man sich anfangs oft, wie langsam beim Huawei P20 Pro die Akku-Anzeige fllt. Whrend unseres Tests war es zeitweilig nur als Zweitgert im Einsatz. Trotz eingelegter SIM-Karte und aktiviertem GPS (aber deaktviertem WLAN) und zahlreicher installierter Apps hielt es bei nur gelegentlicher Nutzung tagelang mit einer Akkuladung durch. Von welchem anderen Smartphone, zumal der leistungsstarken Oberklasse, kennt man es eigentlich berhaupt, dass man es nicht tglich aufladen muss?

Wird es am Ende eines langen Tages mit intensiver Smartphone-Nutzung doch mal knapp mit dem Akku, hilft Huaweis eigener Ultra-Stromspar-Modus, die verbleibenden Reserven im Akku bestmglich zu nutzen. Nach dessen Aktivierung ist nur noch eine kleine, allerdings frei konfigurierbare Auswahl an Apps verfgbar. Alle anderen Apps und entsprechend auch deren Hintergrundstromverbrauch werden deaktiviert. Zudem wird die Benutzeroberflche drastisch entschlackt und vereinfacht. Im Gegenzug ist es durchaus mglich, mit den letzten 5 Prozent Akku noch zwei oder drei Stunden durchzuhalten, gelegentliche WhatsApp-Nutzung sogar inklusive.

Sofort wieder voll

So langsam, wie der Akku des Huawei P20 Pro sich entldt, so schnell ist er wieder voll: Das mitgelieferte Netzteil liefert bis zu 5 Ampere, und kann somit den Akku in etwa einer Stunde wieder fllen. Freilich sollte man dafr nicht nur das mitgelieferte Netzteil, sondern auch das mitgelieferte, recht dicke USB-C-Kabel verwenden: Fremde, meist dnnere USB-C-Kabel sind in der Regel fr niedrigere Strme ausgelegt, und dann dauert es entsprechend lnger, bis das Gert wieder voll ist. Der Grund hierfr ist, dass Konkurrenten zum Schnellladen berwiegend auf hhere Spannungen (zum Beispiel 9 Volt) setzen, Huawei hingegen auf hhere Strme (die bereits genannten 5 Ampere).

Beim Laden bleiben Netzteil und Smartphone angenehm khl, was ein Zeichen fr eine hohe Ladeeffizienz ist. Nur ein geringer Teil der Leistung, die dem Stromnetz entnommen wird, geht als Wrme verloren. Der Groteil der Leistung landet direkt im Akku.

Einsch
Einschtzung zur Ladezeit des Akkus

Nicht weniger als vier Kameras

Das Huawei P20 Pro hat alleine auf der Rckseite drei Kameras: Zwei Weitwinkelkameras mit 40 Megapixel (Farbe) bzw. 20 Megapixel (Monochrom) und eine Telekamera (Zoom-Verhltnis 3:1) mit 8 Megapixel, ebenfalls in Farbe. Hinzu kommen weitere 24 Megapixel fr die Selfie-Kamera auf der Vorderseite. Doch was leisten zusammen 92 Megapixel in der Praxis?

Da Huawei aber nicht nur die Pixelzahl des Hauptsensors, sondern auch dessen Gre krftig nach oben geschraubt hat, sind die Pixel mit einer Kantenlnge von ca. 1,1 m (ausgerechnet aus der von Huawei angegebenen Sensorgre von 1/1,7 Zoll und dem blichen Korrekturfaktor von 0,6). Zum Vergleich: Der Hauptsensor von iPhone X bzw. Samsung Galaxy S9 verfgt jeweils "nur" ber 12 Megapixel, und doch ist die Pixel-Kantenlnge mit 1,22 m bzw. 1,4 m nicht viel grer. Da das P20 Pro bei Standardeinstellungen zudem nur 10 Megapixel groe Bilddateien speichert, was einer 2:1-Verkleinerung entspricht, steigt die effektive Pixelgre auf 2,2 m.

Dennoch: In unserem ausfhrlichen Kamera-Vergleich zwischen Huawei P20 Pro, Apple iPhone X und Samsung Galaxy S9+ knnen Sie nachlesen, dass die Megapixel-Zahl und (effektive) Pixel-Kantenlnge nicht alles sind: Bei vielen unserer Testfotos lieferte das Galaxy S9+ das bessere Bild, insbesondere stimmigere Farben, und einige Male war auch das iPhone vorne. In den meisten Fllen hatte das P20 Pro die Details am besten festgehalten, aber auch das war nicht immer so.

Kameras und Blitz
Kameras und Blitz

Nicht ganz so viel Licht

Doch wo liegen die - zugegebenermaen sehr kleinen - Schwchen des Kamerasystems des Huawei P20 Pro? Nun, zum einen hat das Objektiv vor dem Hauptsensor eine Blendenzahl von f/1,8. Beim Samsung Galaxy S9+ liegt die Blendenzahl hingegen bei f/1,5. Durch die kleinere Blende fllt mehr Licht, und zusammen mit der greren Pixelgre ergibt sich, dass das Galaxy S9+ pro Pixel mehr als doppelt so viel Licht erhlt.

10 Megapixel als Standard-Bildgre

Dankenswerterweise speichert das P20 Pro die Bilder standardmig nicht mit der vollen Sensorauflsung von 40 Megapixel, sondern auf "nur" 10 Megapixel heruntergerechnet. Die Bilder werden also im Mastab 1:2 in Breite und Hhe verkleinert. Dadurch verfgt das P20 Pro bezogen auf die 10-Megapixel-Standardbildgre pro Pixel effektiv doch ber die meiste Sensorflche. Zudem steigt durch die Verkleinerung im Vergleich zu den rohen Sensordaten die Schrfe. Zieht man Bilder des P20 Pro auf dem Computermonitor auf 100 Prozent Auflsung auf, sind sie meist viel schrfer als die 12-Megapixel-Bilder der genannten Konkurrenten. Beispiele hierfr finden Sie auch im bereits erwhnten ausfhrlichen Kamera-Vergleichstest.

Optischer 3-fach-Zoom

Eine der Strken des Kamerasystems des Huawei P20 Pro ist der optische 3-fach-Zoom: Dazu ist auf der Rckseite eine zweite Farbkamera mit f/2,4-Blende integriert. Diese lst zwar nur mit 8 Megapixel auf, aber mit einer viel greren Brennweite, entsprechend der genannten dreifachen optischen Vergrerung.

Etwas verwundert, dass Huawei die Zoom-Linse mit einem 8-Megapixel-Sensor kombiniert. Die natrliche Gre wren 10 Megapixel gewesen, entsprechend der Standardgre der Bilddateien. Mit dem 8-Megapixel-Sensor mssen 3x-Zoom-Bilder noch digital um knapp 12 Prozent nach oben skaliert werden, was der Qualitt nicht unbedingt zu gute kommt. Faktisch liegt der optische Zoom-Faktor des P20 Pro daher bei 2,7. Das ist immer noch ein verdammt guter Wert. Vermutlich wurde aus Marketing-Grnden der Zoom-Faktor kurz vor Release auf 3,0 korrigiert. Da war es aber schon zu spt, noch die Pixeldichte auf dem Sensor zu erhhen.

In den drei Bildern unten - das sind jeweils Bildausschnitte mit Zoomfaktor 100 Prozent, also 1 Pixel auf der Webseite entspricht auch einem Pixel der Kamera - erkennt man deutlich, dass das Bild durch den optischen 3-fach-Zoom nur wenig grer wird, aber viel schrfer. Die geringe Vergrerung liegt daran, dass der Standardsensor mit 40 Megapixeln auflst (die sonst bliche Verkleinerung auf 10 Megapixel hatten wir fr diesen Test abgeschaltet), der Zoomsensor hingegen nur mit 8 Megapixeln, die intern auf 10 Megapixel hochskaliert werden. Im dritten Bild ist zustzlich der von der Kamera-Software vorgeschlagene Text-Filter aktiv, der das Bild noch einmal deutlich nachschrft und die Kontraste erhht. Bei der Aufnahme mit der Hauptkamera wird dieser Filter hingegen nicht vorgeschlagen.

Testkarte ohne Zoom
Testkarte ohne Zoom Testkarte mit 3x-Zoomr
Testkarte mit 3x-Zoom Testkarte mit 3x-Zoom und Textfilter
Testkarte mit 3x-Zoom und Textfilter

Nachtmodus mit bis zu 6 Sekunden Belichtungszeit

Besonders hervorzuheben ist der Nachtmodus des P20 Pro: Dieser muss explizit im Kameramen gewhlt werden, und macht dann Fotos mit bis zu 6 Sekunden Belichtungszeit. Er eignet sich also nicht, um Nachbars schwarze Katze beim Vorbeihuschen zu erwischen. Dafr schiet der Nachtmodus um so beeindruckendere Bilder des Parks um die Ecke, und das selbst bei "tiefschwarzer Nacht". Oft mchte man gar nicht glauben, dass die Bilder wirklich bei Nacht entstanden sind.

Damit die Bilder im Nacht-Modus trotz der langen Belichtungszeit von 6 Sekunden nicht verwackeln, werden zahlreiche Einzelbilder aufgenommen und diese dann von der Kamerasoftware so gegeneinander verschoben, dass sie exakt bereinanderliegen, bevor sie zu einem Bild kombiniert werden. Die Einzelbilder werden zudem durch den optischen Bildstabilisator stabilisiert. Das bereinanderlegen gelingt nicht immer: Bei einem Versuch, den hoch am Himmel stehenden Mond mit dem Nachtmodus aufzunehmen, driftete dieser auch bei mehreren Versuchen immer wieder durchs Bild. Das Sternbild des "groen Wagen" wurde hingegen vom Nachtmodus perfekt aufgenommen.

Driftender Mond
Driftender Mond Bild vom gro
Bild vom groen Wagen

Blitz, Laser-Abstandsmesser und Monochrom-Sensor

Die Kamera bringt den obligatorischen LED-Blitz mit, hier konkret in einer zweifarbigen Ausfhrung wei-gelb zur (leichten) Erhhung der Kontraste. Den Blitz bentigt man allerdings dank der guten Eigenschaften auch bei wenig Licht kaum.

Ein Laser-Abstandsmesser untersttzt den Autofokus, indem er quasi instantan die Entfernung zum Objekt vermisst. Aber selbst mit diesem Zusatz ist der Autofokus eine der kleinen Schwchen der Kamera: Manchmal erlebt man, dass die Kamera den kompletten mglichen Schrfebereich (von ganz nah bis unendlich weit) durchfhrt, auf der Suche nach dem richtigen Punkt der Schrfe. Die Konkurrenz ist meist besser darin, den ungefhren Abstand zum Objekt richtig einzuschtzen, und den Autofokus dann nicht erstmal bis zum Extrem in die komplett falsche Richtung zu fahren. Immerhin bleibt der Autofokus des Huawei P20 Pro aber nach dieser Suche am richtigen Punkt stehen. Die Kamera schiet also gestochen scharfe Bilder!

Schlielich verfgt das Huawei P20 Pro auf der Rckseite noch ber eine dritte, monochrome Kamera mit einer Auflsung von 20 Megapixel und einer Blendenzahl von f/1,6, Deren Informationen werden vor allem zur Bildverbesserung genutzt, aber auch fr Effekte wie knstliche Tiefenunschrfe (Bokeh). Man kann aber auch explizit in einen Monochrom-Modus schalten.

Testbilder

Bei unseren Standard-Testbildern liefert die Kamera des Huawei P20 Pro wie erwartet sehr gute Bilder. Das Testfoto bei guten Lichtverhltnissen (intensives Deckenlicht eingeschaltet, zustzlich mit Blitz) ist detailreich, hat krftige Farben, aber nicht unnatrlich, und einen hohen Kontrast. Das fllt besonders beim Blick auf die roten Blten und die grnen Bltter der Test-Blume auf. Auch die Konturen auf der Wand im Hintergrund sind klar zu erkennen.

Bei schlechten Lichtverhltnissen (nur eine 1-Watt-LED-Lampe ist aktiv, die die Szene indirekt beleuchtet, zudem ist der Blitz deaktiviert) wirken die Objekte lebendig, natrlich und weisen krftige Farben auf. Zudem ist der Hintergrund scharf. Wei sieht ebenfalls natrlich aus.

Da die Kamera-App den erwhnten besonderen Nachtmodus mit Langzeitaufnahmen nicht automatisch aktiviert, haben wir zustzlich ein drittes Foto unserer Testtafel mit ebendiesem Nachtmodus geschossen. Die dadurch ver-36-fachte Belichtungszeit (von 1/17 s auf 6 s) bewirkt eine drastische Erhhung der Schrfe. Man mchte nicht glauben, dass das super scharfe Bild der Testtafel und der Blume mit einer funzeligen, indirekten Beleuchtung in einer Langzeitaufnahme ohne Stativ geschossen wurde, whrend das Handy in einer wackelnden Hand gehalten wurde! Einziger, wirklich einziger minimaler Kritikpunkt an der Nachtmodus-Aufnahme der Testtafel sind die etwas zu dunklen Farben: Das braune Quadrat wirkt in der Aufnahme fast schwarz, auch das blaue Quadrat ist deutlich zu dunkel.

Auch die Selfie-Test-Bilder unserer Schaufensterpuppe sind sehr gut gelungen, insbesondere in der Variante bei schlechtem Licht, wo der "Display-Blitz" die Szene ausleuchtet. Bei gutem Licht wird das Gesicht hingegen mglicherweise einen kleinen Tacken zu dunkel aufgenommen, sodass insbesondere der Bereich um die Augen, der im Schatten liegt, doch recht dster wirkt. Hier wre eine hellere Abstimmung besser gewesen. Zwar wrde dadurch die Wand im Hintergrund berstrahlt, aber wer interessiert sich im Selfie-Modus fr die Details einer weien Wand?

Fazit

Das Huawei P20 Pro ist ein sehr gutes Smartphone auf Augenhhe mit den Wettbewerbern. Das Kamera-System mit vier Sensoren, Laser und Blitz liegt bei Detailreichtum und Schrfe sogar weit vorne. Kein anderer Hersteller bietet einen vergleichbaren optischen 3-fach-Zoom an. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Farben von der Kamera nicht immer ganz stimmig festgehalten werden. Aber auch die weiteren Komponenten knnen sich sehen lassen: Ein sehr gutes, blickwinkelstabiles Display, Stereo-Lautsprecher mit tollem Sound, ein rasend schnelles Funkmodul und ein sehr ausdauernder Akku in einem - fr die "Pro"-Klasse - recht kompaktem Gert. Dafr ist der Prozessor etwas langsamer als bei der Konkurrenz, was freilich bei 90 Prozent aller Anwendungen nicht auffllt.


teltarif.de Huawei P20 Pro>

Gesamtwertung von teltarif.de

Huawei P20 Pro

PRO
  • Sehr hochauflsende Kamera
  • 3-fach optischer Zoom
  • Gutes Display
  • Starker Sound
  • Akkulaufzeit
  • Wasserfest
CONTRA
  • Prozessor
  • Farbtreue der Kamera
Testzeitpunkt: 06/2018 Huawei P20 Pro Testurteil sehr gut (1,3) Preis/Leistung: 2,2 Bewertung aktuell: 1,3 Einzelwertung

Datenblatt

Erklrung Testverfahren

Testsiegel downloaden

Teilen (18) Hier klicken!> congstar Allnet Flat Aktion mit Huawei P20 lite. Advertisement Hier klicken!>In ausgewählten Tarifen bis zu 20 €* mtl. sparen!
> 3 GB LTE + Allnet Flat für nur 9,99 € mtl. Advertisement  

Einzelwertung Huawei P20 Pro

Huawei P20 Pro>
Gesamtwertung

sehr gut (1,3)

93 %

Preis/Leistung

2,2

  • Gehuse / Verarbeitung 10/10

    • Material 10/10
    • Haptik 10/10
    • Verarbeitung Gehuse 10/10
  • Display 9/10

    • Touchscreen 10/10
    • Helligkeit 10/10
    • Pixeldichte 5/10
    • Blickwinkelstabilitt 9/10
    • Farbechtheit (DeltaE) 8/10
    • Kontrast 10/10
  • Leistung 8/10

    • RAM 9/10
    • Benchmark 3DMark 8/10
    • Benchmark Geekbench 8/10
    • Benchmark Browsertest 8/10
  • Software 10/10

    • Aktualitt 10/10
    • Vorinstallierte Apps 9/10
  • Internet 10/10

    • WLAN 10/10
    • LTE 10/10
    • LTE Geschwindigkeit 10/10
    • 3G 10/10
    • Empfangsqualitt 10/10
  • Telefonie 10/10

    • Sprachqualitt 10/10
    • Lautstrke 10/10
    • Lautsprecher (Freisprechen) 10/10
  • Schnittstellen / Sensoren 9/10

    • USB-Standard 10/10
    • NFC 10/10
    • Navigation 9/10
    • Bluetooth 9/10
    • Kopfhrerbuchse 6/10
    • Video-Out 10/10
    • Fingerabdruckscanner 10/10
    • Iris-Scanner 0/10
  • Speicher 6/10

    • Gre 9/10
    • SD-Slot vorhanden 0/10
  • Akku 9/10

    • Laufzeit (Benchmark) 10/10
    • Wechselbar 0/10
    • Induktion 0/10
    • Schnellladen 10/10
  • Kamera 9/10

    • Hauptkamera
    • Bildqualitt hell 10/10
    • Bildqualitt dunkel 9/10
    • Bildstabilisator 10/10
    • Blende 9/10
    • Frontkamera
    • Bildqualitt hell 8/10
    • Bildqualitt dunkel 9/10
    • Video 9/10
    • Handling 8/10
  • Bonus 4

    Source :>https://www.teltarif.de/huawei-p20-pro-test/news/72909.html?page=all<

    Huawei P20 Pro im Einzeltest: Der Kamera-Rivale